Es gibt nur wenige Länder, die eine solche Faszination auf Menschen aus aller Welt ausüben wie diese kleine Insel, die im Süden Europas liegt: Malta mit seinen gerade einmal 417.000 Einwohnern ist ein Eiland für all jene, die etwas Abstand zur Hektik des Alltags suchen, die an herrlichen Stränden des Mittelmeers baden oder tauchen, die aber vor allem eine einzigartige Flora und Fauna genießen möchten.

Das Klima begünstigt die Entwicklung der Natur

Das besondere Klima der mediterran geprägten Insel und seine geologischen Ursprünge und wie eine Einladung zu einem Besuch auf Malta. Eine karge und felsig geprägte Landschaft und bis zu fast 300 Meter hohen Kalkfelsen: Die zerklüftete Küste bietet sich gerade für eine Wanderung an. Zwischen den Felsen liegen traumhafte und idyllisch einsame Buchten, in die sich gelegentlich ein paar Badegäste verirren. Zwar sind auf Malta weder Berge noch Flüsse zu finden, dennoch ist die Vegetation vergleichsweise abwechslungsreich – und das, obwohl die Flora aufgrund der knappen Wasserressourcen eher zurückhaltend ausgeprägt ist.

Enorme Pflanzenvielfalt auf Malta

Insgesamt finden sich auf der der streng katholisch geprägten Insel mehr als 800 Pflanzen aus der Heimat, darunter auch Endemiten. Die Ursache dieser überraschend großen Pflanzenvielfalt ist in dem mediterranem Klima zu suchen, das ein wenig an Sizilien erinnert, gleichwohl aber sehr individuell ausgeprägt ist. Natürlich finden sich auf Malta Johannisbrotbäume und Oliven, aber auch Thymian oder die vielblütige Heide. Sie alle sorgen im bunten Miteinander für einen farbenfrohen Mix. Vor allem aber die nahezu 15 Orchideenarten, die auf Malta zu sehen sind, versetzen die Gäste der Insel immer wieder in Erstaunen, da sie von einzigartiger Schönheit sind und so der Insel ein ganz eigenes Gesicht geben. Wolfsmilchgewächse und diverse Arten des Strandflieders runden die Palette an Pflanzen ab.

Heimat der Vögel

Natürlich gehören auch neben den klassischen Kleintieren, die auf der Insel zu finden, auch viele Vögel zu Malta. Der Pirol ist ebenso zu Hause wie die Turteltaube, die Blaumerle als Nationalvogel gibt der Republik Malta eine Identität. Das Klima bringt es mit sich, das Malta als wichtige Station für Zugvögel gilt, die im Frühjahr wie im Winter auf ihrem Flug zwischen Europa und Afrika gerne Halt machen. So kommt es, dass von jeher die Vogeljagd sehr populär ist, inzwischen aber erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um die Vögel und insbesondere die vom Aussterben bedrohten Arten vor weiterer Ausrottung zu schützen.

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